Kolumbien Ombligon Washed – washed

Regulärer Preis
€33,52
Verkaufspreis
€33,52
Regulärer Preis
Menge

Tassenprofil: 
Veilchen, rote Früchte, tropisch, Grenadine, süß, Rohrzucker

Key Facts: 
Peñas Blancas – Nestor Lasso, El Diviso, Huila
washed, 1780 m
Varietät: Ombligon

Über den Kaffee: 
Ihr kriegt nicht genug vom Ombligon – wir auch nicht!

Dabei gilt: same same, but different. Denn während wir weiterhin auf Nestor Lasso und seine Farm El Diviso (und neuerdings auf das von ihm mitbegründete Processing Center Peñas Blancas) bauen, haben wir uns diesmal für eine gewaschene Aufbereitung entschieden.

Das Ergebnis steht dabei dem, was ihr bisher von Nestor kennt, um nichts nach. In der Tasse ist der Ombligon intensiv, süß, vielschichtig – zu den Früchten gesellen sich diesmal aber auch florale Noten. In einer ganz eigenen, typischen Lasso-Interpretation eben.

Über das Processing: 
Die reifen Kirschen werden gepflückt, desinfiziert (was bei diesen aufwendigen, gezielt gesteuerten Processing-Verfahren üblich ist) und gefloatet. Sie werden zunächst 12 Stunden lang gelagert und dabei einem kontrollierten Oxidationsprozess ausgesetzt, bevor sie einem 25-minütigen Thermal Shock bei 50 °C ausgesetzt werden. Danach wird der Kaffee entpulpt (von Schale und Fruchtfleisch befreit) und für 80 Stunden anaerob fermentiert.

Zum Abschluss wird der Kaffee für rund 32 Stunden in einer speziellen Edelstahl-Entfeuchtungsanlage getrocknet, bis der Kaffee einen finalen Feuchtigkeitsgehalt von 10–11 % erreicht hat. Die Entfeuchtungsanlage erlaubt dabei eine präzise Kontrolle des Feuchtigkeitsverlusts und des Trocknungsverlaufs ermöglicht. Der Trockenraum ist dunkel und hermetisch abgedichtet, um die Verflüchtigung von Terpenen zu reduzieren, die Aromen zu bewahren und eine Kontamination von außen zu verhindern.

Über Peñas Blancas:
Im Süden von Huila, in Acevedo, liegt das Peñas Blancas Processing Center. Gegründet von Nestor Lasso (El Diviso) und Jhoan Vergara (Las Flores), dient es als gemeinsamer Anlaufpunkt, an dem Kleinbauern moderne Aufbereitungsmethoden nutzen und die für den internationalen Specialty-Markt erforderliche konsistente Qualität erreichen können.

Damit begegnet das Zentrum drei Herausforderungen, mit denen die lokalen Produzenten bislang konfrontiert waren: dem eingeschränkten Zugang zu modernen Aufbereitungstechniken, einer uneinheitlichen Qualitätskontrolle und fehlenden Absatzmöglichkeiten.

Die Bauern liefern ihren Kaffee an das Zentrum und werden dafür direkt bezahlt. Die weitere Aufbereitung erfolgt gebündelt und unter der Aufsicht des Teams vor Ort, sodass die Lots die erforderliche Specialty-Qualität erreichen und zu besseren Preisen verkauft werden können.

Peñas Blancas arbeitet mit direkten Handelsbeziehungen und transparenten Preisen. Ziel ist es, den Produzenten ein verlässlicheres Einkommen zu ermöglichen, das sie wiederum in ihre Farmen investieren können.

Nestor Lasso ist für seine experimentellen Aufbereitungsmethoden bekannt. Seine Arbeit mit Fermentation und Qualitätskontrolle prägt den Ansatz des Zentrums. Jhoan Vergara bringt Erfahrung im Farm-Management und im Post-Harvest-Bereich mit. Sein Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung lokaler Produzenten, der Vermittlung von Wissen und praktischen Erfahrungen sowie darauf, den Kaffees aus Acevedo international mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.

Ein wichtiger Bestandteil des Konzepts ist die Weiterbildung. Das Zentrum dient als Treffpunkt für Produzenten, Agronomen und Fachleute aus der Kaffeebranche und bietet Schulungen und praktische Workshops an.